Kindergarten

Der schön gelegene Kindergarten in Ueken, welcher sich direkt neben dem Schulhaus und der Turnhalle befindet, wurde vor einigen Jahren neu erstellt.

Die Kinder treten mit unterschiedlichen individuellen Erfahrungen und mit verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Kindergarten ein. Der Kindergarten bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu erweitern und zu vertiefen sowie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterzuentwickeln und ergänzen.
Die Schwerpunkte des Angebots werden durch Leitideen und Ziele umschrieben, die folgende Funktionen haben:

  • Hilfe bei der Planung und Reflexion der Arbeit
  • Koordination mit der nachfolgenden Stufe der Volksschule
  • Bestimmung der Schwerpunkte der Arbeit
  • Grundlage für die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen
  • Grundlage für die Entwicklung von Spiel-, Lern- und Lehrmitteln und Medien.

Der Kindergarten hat die Aufgabe, die Kinder in der Selbstkompetenz, in der Sozialkompetenz und in der Sachkompetenz zu fördern. Die besondere Aufgabe besteht darin, Ziele und Angebote so auszuwählen, dass sie
- den spezifischen Entwicklungsaufgaben dieser Altersstufe entsprechen und
- die unterschiedlichen Voraussetzungen der einzelnen Kinder berücksichtigen.

(Quelle: Lehrplan Kindergarten, Leitideen und Ziele)


Primarschule

Das Schulhaus Hofacher und die Turnhalle bilden zusammen mit dem grossen Pausenplatz und der Spielwiese eine Einheit. Etwas erhöht liegt sie oberhalb des Dorfkerns mit schönem Ausblick auf den Tafeljura.
Das Schulhaus bietet Raum für alle 6 Primarklassen, welche mehrklassig geführt werden.

Aufgaben der Primarschule
Das Kind erlebt in der Primarschule eine entscheidende Entwicklungsphase: Den Übergang von einer eher magischen, egozentrischen kindlichen Ausprägung zu einer eher objektiven und sachlichen Weltanschauung. Parallel dazu verläuft eine kontinuierliche Loslösung von der frühkindlichen Bindung an die Eltern.

Die Primarschule muss am Anfang eine Übergangsphase bewältigen, nämlich den Einstieg in die Schule. In ihr wird das Kind allmählich mit den neuen Inhalten, Wertungen und Ordnungen vertraut. Die ursprüngliche Freude und Begeisterung der Kinder für das Entdecken und Lernen neuer Inhalte soll erhalten und verstärkt werden.

Die Lehrperson als Bezugsperson und ihr Verhältnis zu den Schülerinnen und Schülern spielen in dieser Phase eine entscheidende Rolle. Die Primarschule soll deshalb den Wünschen des Kindes nach Zuwendung, Schutz, Geborgenheit und Anerkennung gerecht werden.

Die Primarschule vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der elementaren Kulturtechniken, des Lesens, Schreibens und Rechnens. In der Primarschule werden Schülerinnen und Schüler verschiedenster Herkunft und Begabung gemeinsam unterrichtet. Deshalb muss sie sich bemühen, allen Möglichkeiten individueller Begabung gerecht zu werden und allen Schülerinnen und Schülern bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu helfen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit Geschlechterbildern in der Schule mit der Absicht, Mädchen und Knaben auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben hinzuführen.

Die Primarschule ist auf eine ausgewogene Bildung der menschlichen Kräfte bedacht: Körper, Verstand, Gemüt, Wille, Gemeinschaftssinn sowie handwerkliche und künstlerisch-schöpferische Fähigkeiten sollen gleichermassen angeregt, gepflegt und gefördert werden. In der Primarschule werden die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstständiger und erwerben sich erste Arbeits- und Lerntechniken. Sie erweitern ihre Möglichkeiten, sich mit einem Partner oder einer Gruppe auseinander zu setzen. Sie lernen, mit der Umwelt sachgerecht und verantwortungsbewusst umzugehen.