Churermodell

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres haben die Kinder der Schule Ueken gestaunt: Ihr Klassenzimmer zeigte sich in einem ganz neuen Bild. Mit dem "Churermodell" ist die Schule Ueken auf einem spannenden Weg.

Dominant im Raum erscheint ein farbiger Hockerkreis, in dem der Schultag jeweils gemeinsam startet. Der Morgenkreis spielt eine grosse Rolle. Nach bewusst kurzen Inputs, welche durch den Tag verteilt im Kreis stattfinden, arbeiten die Kinder orientiert an ihrem Können an verschiedenen Aufgaben, das Handeln steht dabei im Zentrum, die Wandtafel hat an Bedeutung verloren. Das persönliche Material der Schülerinnen und Schüler ist verstaut in Schubladen und Boxen, je nach Auftrag und Zusammensetzung der Gruppe suchen sich die Kinder einen geeigneten Sitzplatz, einen festen Arbeitsplatz haben die Kinder nicht. Die Lehrperson beobachtet und unterstützt die Schülerinnen und Schüler in diesem Prozess. Sie kann diesen aber auch bewusst steuern, wenn dies nötig ist. Der Raum dient als dritter Pädagoge. Das Schulzimmer präsentiert sein Lehrmaterial ansprechend, gut ersichtlich und strukturiert, damit keine Wartezeit entsteht.

Die Ueker Lehrpersonen haben die neue Unterrichtsform keineswegs selber erfunden, sie orientieren sich am sogenannten „Churermodell“. Auf der Suche nach Möglichkeiten für eine Weiterentwicklung des förderorientierten Unterrichts mit drei Klassen im gleichen Zimmer stiessen die Klassenlehrerinnen auf dieses an vielen Schulen erprobte und gelebte Modell. Sie waren neugierig - und begeistert. Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich an Aufgabenstellungen auf verschiedenen Niveaus, werden von den Lehrpersonen begleitet und unterstützt. Die Lehrerinnen beobachten, leiten an und greifen, wenn nötig, wegweisend ein.

Foto_C2_September_18jpg

Die Ueker Eltern wurden am Elternabend über das „Churermodell“ informiert. Die Schulleitung wird zusammen mit den Lehrpersonen im Frühling 2019 eine Auswertung durchführen und allenfalls Anpassungen vornehmen. Die Eltern dürfen sich bei einem Schulbesuch sehr gerne ein Bild machen.

Foto_S1_September_18jpg

Weitere Informationen sind zu finden unter www. churermodell.ch.

Die Schule im Hühnerfieber

Das Projekt „Vom Ei zum Huhn“ bietet spannende Einblicke

Überall ist es bereits sichtbar, Ostern steht vor der Tür. Auch in der Schule Ueken ist das nicht zu übersehen. Ein Ei hier, ein Papierhuhn dort, die Pfanne zum Omelett braten und die Schulkinder, die zwischen verschiedenen Posten wechseln. Das Projekt „Vom Ei bis zum Huhn“ beleuchtet seit über drei Wochen das Thema in allen Facetten.

Von der 1. bis zur 6 Klasse sind alle Schülerinnen und Schüler involviert. Ziel des Projektes ist es, das Wissen zu vermitteln, wie die Entwicklung vom Ei zum Huhn und somit auch wieder vom Huhn zum Ei passiert. Ei und Huhn begegnen uns im alltäglichen Leben noch oft, aber darüber nachzudenken, die Entwicklung vertieft zu betrachten, die Zeitspannen kennenzulernen oder auch einfach zu lernen, wie brate ich mir ein Omelett, das alles entdecken die Kinder in der „Hühnerwerkstatt“, die mit verschiedenen Posten im ganzen Schulhaus präsent ist.

Alle warten auf die Küken. Da werden aus Luftballons bunte Ostereier und die Frage geklärt, was frisst eigentlich das Huhn. Verschiedene Hühnerrassen müssen herausgefunden und das Innere vom Ei benannt werden.
„Ich bin oft im Hühnerstall und helfe dort aus“, erzählt eine Schülerin. „Eigentlich kenne ich schon vieles, aber das Thema ist trotzdem sehr spannend.“ Und mit dieser Meinung ist sie nicht alleine, die Schulkinder machen begeistert mit und finden das Projekt „einfach cool“.
Und das Highlight beim ganzen Thema ist der Brutapparat, der gut behütet im Schulflur steht. Hier warten die Kinder ganz gespannt auf das Ausbrüten der Eier. 21 Tage braucht es, jeden Tag können sie an einem Modell-Ei schauen, wie das Küken im Innern vom Ei gerade ausschaut. Nun war es endlich soweit, die Küken sind geschlüpft und laufen putzmunter herum. Sie werden noch eine Zeitlang in einem kleinen Gehege nahe bei den Schülerinnen und Schülern sein, bis sie dann vor den Frühlingsferien von allen Kindern vom Kindergarten bis zur 6. Klasse zum Hühnerhof gebracht werden.

Kurzum – „Ei, ei, ei, Ostern kann kommen!“, die Kinder der Schule Ueken wissen Bescheid.

Bericht Schneelager 2018

Bericht Schneelager 2018 Herznach, Zeihen, Ueken und Umgebung

Das Schneelager Herznach fand vom 11. Februar 2018 bis 16. Februar 2018 unter gemeinsamer Leitung von Herznach und Zeihen statt. Da weder das bestehende Lagerhaus der Herznacher auf der Fiescheralp, noch das ursprüngliche Lagerhaus der Zeiher in Sörenberg verfügbar war, spannten die beiden Gemeinden mit der Organisation eines gemeinsamen Schneelagers zusammen.

Auf der Suche nach einer optimalen Unterkunft für ein gemeinsames Skilager wurde man in Wildhaus im Lagerhaus „Rösliwies“ fündig. Das neu formierte OK-Team, mit dem langjährigen Leiter von Zeihen, Markus Schmid sowie dem neuen Leiterteam von Herznach, Melanie Merki & Marco Rubin sowie ein grosser Teil der Skilehrer waren eine Mischung aus neuen und langjährige Leitern und sorgten damit für Kontinuität und Qualität des Lagers.

Schnell war man eingerichtet
Nachdem am Samstagnachmittag die Vorhut des Lagers mit der Küchencrew anreiste, um das Lagerhaus und Küche vorzubereiten, traf der Car mit den 42 Kindern am Sonntagmorgen in Wildhaus ein, welche sofort das Gebäude in Beschlag nahmen. Nach dem ersten feinen Mittagessen gings schon ab auf die Piste, für ein erstes Kennenlernen und definitiver Zuteilung der Skigruppen.

Anschliessend war Betten beziehen und einnisten angesagt, bevor nach dem reichhaltigen Abendessen die Leiter allen vorgestellt wurden und die allgemein gültigen Regeln für diese Woche, sei es im Lagerhaus oder auf der Piste, bekannt gegeben wurden.

Nach Schneefall am Montag, durften die Kinder am Dienstag und Mittwoch bei herrlichem Wetter über die Pisten flitzen und mit den top motivierte Skilehrern ihre Technik aufpolieren. Jeweils nach dem Nachtessen war eine Abendunterhaltung angesagt und die Stunden bis zur Bettruhe vergingen wie im Fluge. Das schöne Wetter schlug sich auch auf die Laune der Lagerteilnehmer nieder, es kam kaum ein Heimweh auf und ausser ein paar kleiner Blessuren, wurden wir von gröberen Verletzungen verschont.

Leider schlug das schöne Wetter am Donnerstag in Schnee und später in Regen um, aber dies hinderte die Kinder nicht für das Skirennen ihre besten Leistungen abzurufen.
Das gespannt erwartete Rangverlesen am Donnerstagabend wurde mit einer kleinen Diashow und Rückblick auf die ganze Woche umrahmt, bevor den kleinen Skistars allesamt eine Medaille und einen Badi Eintritt für das Schwimmbad Frick übergeben wurde.

Ein Dank an die Helfenden
Einen besonderen Dank an dieser Stelle auch dem Küchenteam, welches uns die ganze Woche mit feinem Essen verwöhnte. Auch dem restlichen Leiterteam ein ganz grosses Dankeschön für das motivierte und geduldige Trainieren der grossen und kleinen Schneesport-Talente, sowie den Hausmamis, welche sich um jedes Anliegen der Kinder kümmerten und die Organisation im Lagerhaus fest im Griff hatten.

Ganz herzlichen Dank allen Spendern und Sponsoren und allen, die in irgendeiner Weise etwas zum Gelingen des Schneelagers beigetragen haben! Es ist uns bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir immer grosszügig vom einheimischen Gewerbe unterstützt werden.

Nächstes Jahr findet das gemeinsame Schneelager Herznach mit Kindern aus Zeihen und Umgebung wieder, wie gewohnt in Woche 7, auf der Fiescheralp statt und das Leiterteam Melanie Merki & Marco Rubin freuen sich bereits jetzt wieder, viele schneehungrige Kinder im Wallis begrüssen zu dürfen.

Das Leiterteam

Die Ziegen sind los...

Wie staunte ich nicht schlecht, als heute Morgen die Treppe ins Untergeschoss des Schulhauses abgesperrt war. Schnell unter dem "Zaun" hindurchgeschlüpft war mir klar, was es zu bedeuten hatte! In Ueken sind die Ziegen los! Aber sehen Sie selber die Kunstwerke der 1.-3. Klasse der Schule Ueken :-)

Ziege2jpgZiege3jpg