Lager der 3. - 6. Klasse in Weggis

„I de Schwyz, i de Schwyz, ja da simmer dehei, i de Berge, hei juhei!“ … so tönt noch das Lagerlied in den Gängen des Schulhauses Ueken. Am 8. September machte sich die 3.-6. Klasse der Primarschule Ueken mit insgesamt 55 Kindern und sechs Betreuungspersonen auf den Weg nach Weggis. Dort verbrachten sie eine Woche im schönen Gruppenhaus Mark und Bein. Nicht nur der Ausblick auf den Vierwaldstättersee war wundervoll, auch das Wetter hatte, nach dem verregneten Sommer, alle überrascht.

Am ersten Ausflugstag ging es mit Bus und Schiff bei Sonnenschein los auf die Rütliwiese. Dort faszinierten die Lehrerinnen die Schüler mit einem kurzen Theaterstück, welches die historische Bedeutung des Ortes aufzeigte. Aber der Ausflug war auf der Rütliwiese noch nicht zu Ende. Es ging steil bergauf, bis nach Selisberg, wo alle durstig und hungrig ankamen. Nach ausgiebigem Bräteln, bei dem die eine oder andere Wurst im Feuer landete, ging es nach dem Abstieg mit einer spannenden und fröhlichen Schifffahrt wieder zurück.

Am zweiten Tag hatte Petrus kein so grosses Nachsehen. Aber die Betreuer liessen sich von ein paar Tropfen nicht einschüchtern. So wurde die geplante Sport-Olympiade kurzer Hand in eine Spiele-Olympiade umgewandelt und die Schüler hatten ihren Spass im und ums Haus im Trockenen. Am Nachmittag durften die Schüler in Weggis ihre Spürnasen unter Geschick stellen und einen Foto-Orientierungslauf bewältigen.

Der folgende Ausflugstag führte die 55 Lagerteilnehmer auf die Königin der Berge, die Rigi. Nach der langersehnten Seilbahnfahrt kamen sie oben, leider im Nebel, an. Dies machte jedoch gar nicht so viel aus, da der dort liegende Abenteuerspielplatz ebenfalls viel zu bieten hatte. Der Ausflug endete mit dem Abstieg zum Lagerhaus und einem kurzen Zwischenhalt am sagenumwobenen „Felsentor“.

Nach vier ereignisreichen Tagen musste wieder die Heimreise angetreten werden. Manch einer fuhr mit einer Träne im Augenwinkel vom Parkplatz ab. Am Schulhaus wieder angekommen, wurden die wartenden Eltern mit den Zeilen „I de Schwyz, i de Schwyz…“ freudig begrüsst und in die Arme geschlossen.